Autoteile Auspuffanlage Turbolader

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Garrett

Grundlagen der Turboaufladung

Die Leistung eines Verbrennungsmotors hängt von der Luft- und der entsprechenden Kraftstoffmenge ab, die für die Verbrennung im Motor zur Verfügung stehen. Um 1 kg Kraftstoff vollständig zu verbrennen, benötigt der Motor ca. 14 kg Luft (Lambda = 1). Soll die Leistung des Motors erhöht werden, muss mehr Luft und Kraftstoff zugeführt werden. Mehr Kraftstoff macht aber nur Sinn, wenn eine ausreichende Menge Sauerstoff für die Verbrennung vorhanden ist, ansonsten würde nur unnötig Kraftstoff verbraucht.

Bei einem Saugmotor lässt sich die Leistung im Wesentlichen dadurch steigern, dass man den Hubraum oder die Drehzahl erhöht. Mit einem größeren Zylindervolumen erhält man aber größere, schwerere und somit auch teurere Motoren. Die Erhöhung der Drehzahl zieht eine Reihe von Problemen, z.B. höheren Verschleiß, nach sich. Steigert man sie dennoch, besteht die Gefahr der Überbeanspruchung einzelner Motorbauteile.

Die eleganteste Lösung zur Steigerung der Motorleistung besteht deshalb in der Vorverdichtung der Ansaugluft, d.h. dem Motor wird die Saugarbeit abgenommen. Wenn die Arbeit der Vorverdichtung aus der Nutzung der Restenergie in den Abgasen bewirkt wird, spricht man von Aufladung im modernen Sinn, wie sie z. B. durch Abgas-Turbolader oder Druckwellen-Lader verwirklicht werden.

Mechanisch angetriebene Kompressoren zur Aufladung entziehen dem Motor Nutzleistung, d.h. der wirtschaftliche Gesamtwirkungsgrad ist schlechter als bei einer Abgasturboaufladung.

Turbolader im Austausch

· Turboladerlieferung im Austausch; d. h. Neuteil gegen Altteil.

· Zum Turbolader wird ein Pfand berechnet, das bei Rückgabe des Altteils
  gutgeschrieben wird.

· Sobald wir das Altteil erhalten, prüfen wir es auf Instandsetzungsfähigkeit.

· Die instand gesetzten Turbolader sind von gleicher Qualität wie ein Neuteil.

· Garrett-Turbolader mit variabler Turbinengeometrie (VNT) 
  werden grundsätzlich nicht instand gesetzt.