Der häufigste Anwendungsfall für einen Blinkgeber ist das Schalten von Signallampen in Autos. Üblicherweise wird bei der Konstruktion darauf geachtet, dass die Schaltvorgänge als deutliches Klicken hörbar sind und/oder die Funktion akustisch signalisiert wird. Das laute Ticken ist keine Fehlkonstruktion, sondern eine erwünschte Eigenschaft.
Blinkgeber sind für eine bestimmte Spannung und einen bestimmten Strom ausgelegt. Bei Austausch ist zu beachten, dass die Leistung und die Anzahl der Lampen zu den Daten des Blinkgebers passen. Sehr alte Autos haben leistungsschwächere Blinklampen oder andere Bordnetzspannungen (6 Volt) als heute üblich (12 Volt teilweise 24 Volt), dies ist beim Ersatz eines Blinkgebers zu berücksichtigen.
Beim PKW unterscheidet man zwischen zwei Blinkarten:
Unter Fahrtrichtungsblinken versteht man synchrones Blinken der Blinkleuchten einer Fahrzeugseite, unter Warnblinken versteht man synchrones Blinken aller Blinkleuchten am Fahrzeug. Diese beiden Blinkarten lassen sich mit nur einem konventionellen Blinkgeber nicht realisieren. Bei konventionellen Blinkgebern ist für das Warnblinken meistens ein zweiter Blinkgeber erforderlich. Insbesondere bei Fahrzeugen aus den sechziger Jahren waren serienmäßig keine Warnblinkgeber vorhanden und mussten später nachgerüstet werden. Später wurden bei Neufahrzeugen serienmäßig Blinkgeber und Warnblinkgeber eingebaut. Dabei schaltet der Fahrtrichtungsschalter den Blinkgeber für das Richtungsblinken und der Warnblinkschalter den Blinkgeber für das Warnblinken.
(Quelle: wikipedia.de)