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Zylinderkopfdichtung Info

Die Zylinderkopfdichtung (ZKD) ist als wichtiges Bauteil in fast jedem Verbrennungsmotor zwischen Kurbelgehäuse und Zylinderkopf eingebaut. Sie erfüllt die Aufgabe, den Verbrennungsraum sowie die Kühlwasser- und Motorölkanäle abzudichten. Weiterhin dient sie der Kraftübertragung zwischen den beiden Bauteilen und übt daher einen entscheidenden Einfluss auf die Kraftverteilung innerhalb des Systems aus.

Eine defekte Zylinderkopfdichtung zählt zu den häufigsten Motorschäden und kann folgende Auswirkungen haben:

  • Die Verbrennungsgase gelangen in den Kühlwasser-Raum. Folgen: Dampfaustritt am Überdruckventil des Ausgleichsbehälters. Durch den hohen Gasgehalt im Kühlwasser wird die Kühlleistung herabgesetzt. Ansammlungen von Verbrennungsgasen im Kühler reduzieren die Kühlleistung weiter.
  • Das Motoröl tritt in das Kühlwasser über. Folge: bräunliche Ablagerungen im Wasserkreislauf, kleine Kühlwasserkanäle (z.B. im Kühler) können verstopfen.
  • Kühlwasser dringt in den Schmierölkreislauf ein. Folge: Verschlechterte Schmierfähigkeit des Motoröls, Gefahr von Lagerschaden o.ä.
  • Das Kühlwasser gelangt in den Verbrennungsraum. Mögliche Folge: weißer Dampf, erhöhte Korrosion im Brennraum und Abgastrakt. Bei größeren Kühlwasseransammlungen im Brennraum Gefahr eines Wasserschlags.
  • Die Verbrennungsgase gelangen an die Umgebungsluft. Folge: Rauchentwicklung, Gefahr von Motorbrand, Gefahr von giftigen Abgasen in der Innenraumbelüftung.

(Quelle: wikipedia.de)