Nfz-Teile › Bremsen › Scheibenbremse
Top Marken für Scheibenbremse
Hersteller für Scheibenbremse
Scheibenbremse Info
Eine Scheibenbremse dient dazu ein Fahrzeug zu verzögern, dabei wird an einer Drehachse abgenommene kinetische Energie in Wärme umgewandelt. Sie wird häufig in Fahrzeugen wie Personen- und Lastkraftwagen, bei der Eisenbahn, aber auch in Maschinen und Anlagen sowie Flugzeugen eingesetzt, um eine Bewegung abzubremsen oder eine Drehzahl zu reduzieren. Grundsätzlich besteht sie aus der Bremsscheibe und dem Bremsträger, an welchem der Bremssattel befestigt ist. Dieser umgreift die Scheibe und enthält die Bremskolben, welche die Bremsbeläge gegen die Scheibe drücken. Als Erfinder der Scheibenbremse gilt der Brite Frederick W. Lanchester, der 1902 ein Patent auf die Scheibenbremse erhielt.
Eine Scheibenbremse hat eine mit dem Rad umlaufende Bremsscheibe, an die von beiden Seiten die Bremsbeläge gepresst werden. Diese sind im so genannten Bremssattel, auch Bremszange, angebracht, der die Scheibe umspannt. Die Scheibe kann in der Felge oder bei angetriebenen Achsen neben dem Getriebe angebracht sein (innenliegende Bremse).
Belüftung
So genannte Innenbelüftete Bremsscheiben bestehen aus zwei Scheiben, die durch Stege miteinander verbunden sind. Damit wird die Fläche zur Abgabe der Wärme an die Luft vergrößert und durch die Zentrifugalkraft ein Luftstrom erzeugt (Prinzip eines Radiallüfters). Dadurch wird die Gefahr nachlassender Bremswirkung (Bremsfading) infolge steigender Temperatur reduziert. Nachteile sind die größere Baubreite und benötigte Festigkeit des Bremssattels und das höhere Gewicht, das die ungefederten Massen erhöht. Nicht selten zeigen innenbelüftete Bremsscheiben schwerer Lkw Hitzerisse, die bis zur Zerstörung der Bremsscheibe führen können.
(Quelle: wikipedia.de)